Bereits seit einiger Zeit geistert das “Zombie-Survival-Sheet” durch das Internet. Ich habe mir heute Mittag die Zeit genommen und dieses Blatt für mich ausgefüllt. Es bietet sich perfekt an, um daraus ein kleines Blog-Stöckchen zu machen.
Das ist also der ausgefüllte Zettel aus meiner persönlichen Sicht.
Direkt am Körper
Ich wählte als Kopfbedeckung einen leichten Kevlar-Helm, der mich vor Verletzungen im Kopfbereich schützen soll. Dazu kommt eine Splitterschutzbrille, die gleichzeitig auch als Sonnenbrille fungiert. Um meinen Torso zu schützen habe ich mir eine taktische Weste ausgesucht, die die Möglichkeit bietet balistische Platten einzulegen, aber auch eine Trinkblase (Camel-Bag) im Rückenbereich unter zu bringen. Darüber hinaus kann man durch das variable Befestigungssystem viele Taschen und Gegenstände anbringen, die keinen Platz mehr im Rucksack finden. Cargo-Hosen würde ich nehmen, da sie noch etwas leichter als Jeans sind und etwas mehr Bewegungsfreiheit bieten. Bei dem Schuhwerk würde ich zu Einsatzstiefeln oder auch Kampfstiefeln aus dem Militär- bzw. Sicherheitsbereich raten. Durch den hohen Schaft schützen sie Zuverlässig vor dem Umknicken auf der Flucht. Außerdem sind sie deutlich robuster als normale Schuhe. Ein CB-Funkgerät kann man “immer” mal gebrauchen.
Bewaffnung
Eigentlich hatte ich vor das G36 von Heckler und Koch als Primärwaffe zu benutzen, aber entschied mich dann doch für das alte Standardgewehr der Bundeswehr – dem G3. Die Gründe dafür liegen eindeutig bei dem durchschlagskräftigeren Kaliber und der höheren Präzision auf größeren Distanzen. Als Sekundärwaffe hält die altbewährte P8, auch aus dem Hause Heckler und Koch, her. Als optimale Nahkampfwaffe empfinde ich eine Machete. Sie erspart auch den Transport eines zusätzlichen Messers und einer Axt. So kann ich etwas Gewicht sparen.
Im Rucksack
In meinem mittelgroßen Rucksack (55-65l) findet sich unter Anderem ein langes, robustes Seil, was zum Fallenbau, Klettern oder auch den Bau einer Behausung benutzt werden kann. Außerdem eine Feuerstab oder auch Feuerstahl, der den Vorteil bietet, dass er nicht durch Nässe unbrauchbar gemacht werden kann. Als Trinkgefäß wähle ich ein Camel-Bag mit einem Fassungsvermögen von 1.5 bis 2l. Dieses kann man in der taktischen Weste verstauen. Befüllt wird die Trinkblase mit einem Wasserfilter zum manuellen Pumpen. So kann man, bevor das Wasser abgekocht wird, schon einmal gröbere Partikel entfernen. Dazu gesellt sich noch militärisches Feldgeschirr und ein Klappspaten. Die Machete kann zu vielen Sachen benutzt werden, aber einen Spaten ersetzt sie nur schwerlich.
Der Rest
Als Rückzugsort wähle ich einen Hochbunker. Diese Gebäude liegen über der Erde und sind, in der Regel, sehr robust. Als meinen Begleiter, oder auch Sidekick, wähle ich Hans Sarpei, der quasi als der deutsche Chuck Nurris gilt (siehe Hans-Sarpei Facts). Musikalisch untermalt werden die Abenteuer von Machine Head und mein Endgegner ist ein besonders fieser Zombie aus Resident Evil.
Verbesserungen
Leider war nicht mehr genug Platz. Ich würde ansonsten noch gerne ein Nachtsichtgerät oder eine leistungsstarke Taschenlampe mitnehmen. Außerdem würde sich auch ein besseres Zielfernrohr (als Kimme und Korn) anbieten.
Stöckchen – Spielregeln
Ich werfe das Stöckchen weiter an Martin (von Nerdaholic.de) und Chrische. Natürlich ist jeder eingeladen mitzumachen. Wer beim Stöckchen-Spiel vom Zombie-Blog mitmachen möchte, kann entweder sein Survival Sheet in den Kommentaren posten oder einen Blogartikel dazu verfassen. Das Stöckchen darf natürlich auch weiter verteilt werden. Die Vorlage findet ihr hier. Viel Spaß beim Mitmachen!